Metatags sind Anweisungen, die von Suchmaschinen
zur Analyse der Homepage benutzt werden. Man kann sie als Stichwortindex
und als Inhaltsangabe bezeichnen. Durch Metatags werden Homepage
eine Kategorie und bestimmten Suchwörtern zugeordnet.
Empfehlenswert ist die Benutzung des Metatagsgenerator, mit dem
man schnell seine ersten Metatags erstellen kann. Zur Optimierung,
bei Problemen der Zuordnung von Seiten in Suchmaschine und zum verstehen
von Metatags gibt es hier weiterführende Informationen.
Suchmaschinen:
Die großen Suchmaschinen wie Lycos, Yahoo
u.a. durchstreifen ohne Unterlaß diese Informationsflut, suchen
Titel und Texte und stellen systematisch Verweise auf. Wenn jemand
Material zu einem bestimmten Thema sucht, liefern ihm die search
engines die entsprechenden Verweise. Allerdings kann man mit unspezifischen
Anfragen wenig erreichen, denn wer will schon Hunderte oder Tausende
von Verweisen (URLs) überprüfen, bis er die entscheidenden
Dokumente gefunden hat, die er eigentlich sucht?
Es ist so, als ob man in einer großen Bibliothek alle Bücher
durchblättert auf der Suche nach den zwei oder drei entscheidenden
Büchern.
Was sind Metatags?:
In Metatags kann man Informationen über seine
Webseite für Suchmaschinen speichern. So z.B. von wem sie erstellt
wurde, eine Beschreibung der Homepage und Stichwörter, die
mit dem Inhalt in Verbindung steht. Suchmaschinen analysieren dieses
Daten und teilen die Homepage einen Themengebiet und bestimmten
Suchbergriffen zu.
In der HTML-Sprache, in der Web-Dokumente verfaßt
sind, besteht die Möglichkeit, solche Meta-Informationen getrennt
vom Textteil ("body") in einem besonderen Teil, dem "HEAD"
unterzubringen und sie als besondere Informationen mit dem Stichwort
"META" zu kennzeichnen. Diese Informationen werden nicht
am Bildschirm angezeigt, wenn ein solches Dokument durch einen Browser
wie Netscape Navigator oder Internet Explorer dargestellt werden;
sie können jedoch durch den Befehl "view source"
oder mit einem Texteditor sichtbar gemacht werden.
Das bedeutet, dass die Information viel besser
zugeordnet werden kann. Ein Name ist dann nicht nur irgendeiner,
der irgendwo im Dokument vorkommt und irgendwas mit dem Inhalt zu
tun hat, sondern ganz explizit der Autor. Ein Schlagwort ist dann
nicht irgendein Wort im Dokument, sondern eines mit zentraler Bedeutung
für den gesamten Inhalt. Das Gleiche gilt auch für die
anderen Meta-Felder. Man kann dies in etwa mit den bibliografischen
Angaben eines Buches vergleichen. Wer schon mal nach einem Buch
gefahndet hat, weiß, wie wichtig Titel, Autorenname, Verlag,
Erscheinungsjahr und ISBN-Nummer sind. Nummerierung gibt es im WWW
nicht, dafür aber eine Reihe anderer Meta-Felder. Diese Angaben
werden mit zunehmender Masse an verfügbaren Dokumenten immer
wichtiger. Man stelle sich eine Bibliothek mit Büchern ohne
Einbände vor ...
Je besser Ihre Seiten mit Meta-Tags versehen sind,
desto sicherer können sie von Suchmaschinen erfasst, indexiert,
zugeordnet und bewertet werden und desto treffender werden die Suchergebnisse
ausfallen.
Schreibweise von Meta-Tags:
Groß- und Kleinschreibung:
Sie können die Begriffe im Meta-Tag ganz normal genau so schreiben
wie üblich und müssen bei Substantiven keine Groß-
und Kleinschreibungsvarianten einfügen, denn die Maschinen
suchen entweder nach dem vom Suchenden groß geschriebenen
Wort oder ignorieren bei der Eingabe eines klein geschriebenen Wortes
die Groß- und Kleinschreibung. Wenn Sie die Substantive also
groß schreiben, sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Umlaute, Sonderzeichen:
Da die meisten Suchroboter in Amerika zu Hause sind, ist die Verwendung
von Umlauten leider nicht immer unproblematisch. Nicht alle Robots
werden ohne weiteres mit Sonderzeichen fertig. Konsequent wäre
also die Verwendung von Entities. Sollte man meinen. Aber auch mit
dieser Codierung in den Meta-Tags kommen die Robots nicht so recht
klar. Folgendes stellen die Robots und Indexierer mit Sonderzeichen
an:
Die Umlaute werden durch 7-Bit Sequenzen ersetzt. Aus ä
wird ae, aus ß wird ss. Und so weiter.
Die Umlaute werden als selbstständige Buchstaben indexiert
und sind auch als solche suchbar. So sollte es sein.
Die Umlaute werden doppelt indexiert, einmal als Sonderzeichen,
einmal als "Stammzeichen". Die Sucheingabe "Würstchen"
findet also "Würstchen" und "Wurstchen".
Erzeugt zwar mehr irrelevante Treffer, funktioniert aber wenigstens.
Entities werden nicht umgewandelt, sondern als solche indexiert.
Im Index landet die Zeichenkette "Mülleimer".
Danach sucht natürlich kein Mensch.
Was also tun? Schreiben Sie Worte mit Umlauten mit ebendiesen in
die Meta-Tags. Dann haben Sie die höchste Trefferquote. Die
meisten internationalen Suchdienste kommen damit einigermaßen
klar. Deutschsprachige sowieso. Die Schreibweise mit ae macht nur
dann Sinn, wenn zu erwarten ist, dass jemand auch mit dieser Schreibweise
sucht; und das ist eher die Ausnahme. Entities sollten Sie an dieser
Stelle nicht verwenden.